Eröffnungskonzert

Musiksommer in Eisenberg 2018
Datum: Samstag, 4. August 2018 17:00

Veranstaltungsort: Schloss Eisenberg (Jezeří)  |  Stadt: Horní Jiřetín, Tschechien

QUARTETT EISENBERG:
Kristýna Hodinová, Jiří Sycha – Violine
Ivo Anýž - Viola, Ilze Grudule – Violoncello
 
Alena Hönigová - Fortepiano
 
Ferdinand Ries (1784–1838): Klavierquintett Es-Dur Op. 25 (1808)
Adagio molto - Allegro molto con brio
Marcia funèbre
Scherzo. Allegro vivace
Rondo. Allegro

Jiří Sycha (geb. 1979):Streichquartett Nr. 3 - „Fantasie über Freundschaft und Hoffnung" (2018) – Uraufführung gewidmet der Stadt Horní Jiřetín.

Beim diesjährigen Eröffnungskonzert freuen wir uns, die Premiere des Streichquartetts, das ein Kompositionsauftrag der Stadt Horni Jiřetín (Obergeogenthal) ist, zu uraufführen. Wer weiß, vielleicht in 100 Jahren, wird Schloss Eisenberg (Jezeří) wieder als Sitz der Musen erwähnt (wie zu Beginn des 19. Jahrhunderts), als Zentrum der aufregenden Musikveranstaltungen inmitten der wunderschönen erzgebirgischen Natur. Die Zeit, als die Region hauptsächlich mit der Kohleindustrie in Verbindung gebracht wurde und als das Schloss fast verschwand, wird vielleicht nur eine kurze Episode ihrer Existenz. Wie auch immer, die Initiative der Stadt Horní Jiřetín gibt Hoffnung, dass es so sein könnte, und ganz sicher wird es uns einen schönen Abend auf dem Schloss bescheren, den Sie hoffentlich mit uns erleben werden.

Dieser berühmten Premiere geht die Aufführung des Klavierquintetts Es-Dur von Ferdinand Ries voraus, dem engen Freund Beethovens und häufigem Gast am Hof vom Fürsten Joseph Lobkowitz. Ferdinand Ries war der Sohn eines ausgezeichneten Geigers Franz Ries, Beethovens Lehrer. Sein Vater unterrichtete ihm Klavier und Geige und sein Violoncello Lehrer war der berühmte Virtuose Bernhard Romberg. Seit 1801 studierte Ferdinand Ries bei Beethoven Klavier in Wien. Sie wurden enge Freunde, und Ries half Beethoven gelegentlich als Kopist und Sekretär. Als Beethovens Schüler trat Ries erstmals öffentlich als Solist von Beethovens Klavierkonzert c-Moll, Op. 37. Seine Erinnerungen an die Freundschaft mit Beethoven und an das Geschehen am Lobkowitz Hof sind wertvolle Zeugnisse des damaligen musikalischen Lebens.

Zwischen 1809-1813 unternahm er eine Reihe von erfolgreichen Konzertreisen (Kassel, Hamburg, Kopenhagen, Stockholm, St. Petersburg). 1813 wurde er zum Mitglied der schwedischen Königlichen Akademie für Musik ernannt. Im April desselben Jahres zog er nach London und blieb für 11 Jahre. Er wurde da als Pianist und Komponist hochgeschätzt, und seine Werke wurden oft in Philharmonischen Konzerten aufgeführt. 1824 kehrte er in seine Heimat zurück.

1808, als er das Klavierquintett komponierte, ist er gerade nach Wien zurückgekehrt (nach mehrjähriger Reise und Aufenthalt in Paris). Diese Komposition wird heutzutage sehr selten aufgeführt (und nur in einer alternativen Version als Klavierseptett). Es ist ein farbenfrohes, lustiges Stück, komponiert mit einem feinen Gefühl für die Instrumentierung und man versteht, warum ein englischer Rezensent sein Klavierspiel mit der äolischen-Harfe verglichen hat.

 

Telefon
00420 724 326 031 (Herr M. Přibyl)
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Adresse
Státní zámek Jezeří (Schloss Eisenberg)
Horní Jiřetín, Tschechien

 

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  • Samstag, 4. August 2018 17:00

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